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Dog Whistles erkennen: Kodierte Hassrede entschlüsseln

Was sind Dog Whistles? Wie funktioniert kodierte Hassrede? Sprachwissenschaftler erklärt antisemitische und rechte Codes — mit Beispielen und Gegenrede.

Sebastian ZollnerAktualisiert am 11 min Lesezeit

Hinweis zur Lektüre: Dieser Beitrag analysiert rechte und antisemitische Codes. Beispiele werden zitiert, um sie erkennbar zu machen — nicht, um sie zu verbreiten. Wer sich beim Lesen unwohl fühlt, kann den Abschnitt zu Steinkes Inventar überspringen und direkt bei »Wie reagiert man auf einen Dog Whistle?« weiterlesen.

Kurzfassung: Dog Whistles sind doppelt codierte Ausdrücke: Für die Mehrheit klingen sie harmlos, eine eingeweihte Ingroup hört eine zusätzliche — oft diskriminierende — Botschaft, und die Sprechenden können jederzeit alles abstreiten (plausible Bestreitbarkeit). Ronen Steinke (2022) hat für das Deutsche das bislang detaillierteste Inventar antisemitisch konnotierter Begriffe vorgelegt, von mauscheln bis alttestamentarisch. Für die Gegenrede gilt: nachfragen, den Code belegt dekodieren — oder erkennbar gemeinsam schweigen. Und immer zuerst den Kontext prüfen: Nicht jede Verwendung eines belasteten Wortes ist ein Code.

Wenn auf einer politischen Bühne von »Globalisten« oder »Ostküsten-Eliten« gesprochen wird, hören die meisten ein wirtschaftspolitisches Schlagwort. Eine kleinere Gruppe hört etwas anderes: einen antisemitischen Code, der seit Jahrzehnten in rechten Kreisen kursiert. Genau das ist ein Dog Whistle — benannt nach der Hundepfeife, deren Ton nur Hunde wahrnehmen.

Als Sprachwissenschaftler an der Universität Greifswald arbeite ich seit Jahren an Counter-Speech in sozialen Medien; 2024 ist bei Routledge mein Kapitel zu Counterspeech-Praktiken im digitalen Diskurs erschienen (mehr zu meiner Forschung). Was mich dabei besonders beschäftigt: Wie kann man Codes erkennen, ohne überzureagieren — und wie reagiert man angemessen? Die Kurzantwort, die sich durch diesen Text zieht: Dekodieren heißt belegen.

Was ist ein Dog Whistle?

Ein Dog Whistle ist ein sprachliches Signal mit zwei Bedeutungsebenen: Für ein allgemeines Publikum klingt es unverdächtig oder neutral, eine eingeweihte Ingroup erkennt darin eine gezielte — oft diskriminierende — Botschaft. Diese semantische Doppelcodierung sichert den Sprechenden plausible Bestreitbarkeit: Wer kritisiert wird, zieht sich einfach auf die harmlose Oberflächenbedeutung zurück.

Definition — Dog Whistle: Dog Whistles sind sprachliche Signale, die für ein allgemeines Publikum unverdächtig oder neutral klingen, aber von einer Ingroup als gezielte — oft diskriminierende — Botschaft erkannt und dekodiert werden. Sie beruhen auf semantischer Doppelcodierung und sichern plausible Bestreitbarkeit. → Ausführlich im Glossar: Dog Whistle

Die Metapher der Hundepfeife

Eine Hundepfeife erzeugt einen Ton, den nur Hunde hören. Übertragen auf Sprache: ein Wort oder eine Wendung, die für die Mehrheit harmlos klingt, aber für eine bestimmte Empfängergruppe eine zusätzliche, oft diskriminierende Bedeutungsschicht trägt. Der Begriff geht auf die US-amerikanische Politikanalyse zurück; im Deutschen hat er sich in den letzten Jahren in Medien und Forschung verbreitet.

Das Prinzip der semantischen Doppelcodierung

Linguistisch betrachtet sind Dog Whistles Wörter mit zwei Bedeutungsebenen, die parallel transportiert werden:

  • Oberflächenbedeutung: harmlos, lexikalisch belegt, in jedem Wörterbuch nachschlagbar.
  • Tiefenstruktur: konnotativ aufgeladen, an bestimmte Diskursgemeinschaften gebunden, oft mit historischem Vorlauf.

Beim Sprechen wird beides aktiviert — wer den Code kennt, hört die Tiefenstruktur; wer ihn nicht kennt, nur die Oberfläche. Genau diese Doppelheit macht Dog Whistles so effektiv.

Plausible Deniability

Die zweite Eigenschaft folgt logisch: Wer auf einen Dog Whistle angesprochen wird, kann sich auf die Oberflächenbedeutung zurückziehen. »Ich habe doch nur über Globalisierung geredet.« Diese Strategie heißt in der Dog-Whistle-Forschung plausible deniability — plausible Bestreitbarkeit. Sie schützt die Sprechenden vor öffentlicher Sanktion und macht Codes zu einem strategischen Werkzeug.

Drei Typen von Dog Whistles im Deutschen

Typ 1: Historisch überformte Lexeme

Wörter, deren Bedeutung sich durch historische Verwendung verschoben hat — oft durch antisemitische Karikaturen des 19. und 20. Jahrhunderts. mauscheln und schachern sind klassische Beispiele.

Typ 2: Neutrale Begriffe mit Assoziationsfeld

Globalismus, Ostküste, Hochfinanz, Kosmopolit — Wörter mit lexikalisch unverdächtiger Bedeutung, aber starkem Assoziationsfeld in antisemitischen Verschwörungserzählungen. Steinke (2022) nennt diese Begriffe, klammert sie aber bewusst aus seinem Buch aus: Die Absicht dahinter sei zu durchsichtig, als dass man über die Wörter selbst noch viel sagen müsste.

Typ 3: NS-kontaminierte Wörter

Begriffe, die zwar älter sind als der Nationalsozialismus, aber im NS-Sprachgebrauch eine spezifische Funktion bekamen. alttestamentarisch — im NS-Gebrauch ein Emblem für die Behauptung, das Judentum sei primitiv und atavistisch — ist ein Beispiel.

Antisemitische Dog Whistles: Steinkes Inventar

Ronen Steinke hat 2022 mit Antisemitismus in der Sprache (Duden-Verlag) das bislang detaillierteste deutschsprachige Inventar antisemitisch konnotierter Begriffe vorgelegt. Eine Auswahl, mit linguistischer Kurzerklärung:

WortOberflächenbedeutungTiefenstruktur
mauschelnheimlich kungeln, hinter dem Rücken absprechenvon Mauschel (jiddische Form von Moses, Spottname für jüdische Händler); ursprünglich ›reden wie ein Jude‹
MischpokeVerwandtschaft, Sippe (umgangssprachlich)jiddisch mischpóche = Familie (neutral); im Deutschen antisemitisch überformt zur ›dubiosen Gruppe‹
IscheFrau (umgangssprachlich)jiddisch ischa = Frau (neutral); Übernahme des schlechten Leumunds, den die Mehrheitsgesellschaft dem Jiddischen anheftete
schachernfeilschen, übles Geschäftemachenjiddisch sachern = Handel treiben (neutral); im Deutschen zum Wucherer-Stereotyp überformt
alttestamentarischdas Alte Testament betreffendNS-Vokabel für ›primitiv, atavistisch jüdisch‹; der Duden führt heute einen Warnhinweis (besser: alttestamentlich)
semitischsprachwissenschaftlicher Terminusals Personenbezeichnung Pseudo-Rassekategorie des 19. Jahrhunderts (ideologisch aufgeladen im Umfeld Wilhelm Marrs)

Wichtig: Nicht jede Verwendung dieser Wörter ist antisemitisch. schachern in einem Wirtschaftsbericht ist sprachhistorisch belastet, aber selten ein Code. Entscheidend ist der Kontext: Wer spricht zu wem, in welcher Diskursgemeinschaft, mit welchen Begleitsymbolen.

Steinkes eigene Antwort auf diese Wörter ist übrigens doppelt: erstens das etymologische Dekodieren — die Herkunft eines Wortes erklären und ihm damit die Tarnfunktion entziehen; zweitens die Verweigerung der Codierung — belastete Wörter schlicht nicht verwenden und Alternativen anbieten: kungeln statt mauscheln, Familie statt Mischpoke.

Andere Codes — kurz und mit Kontextwarnung

Über antisemitische Codes hinaus zirkulieren weitere Dog-Whistle-Felder:

  • Rassistische Zahlencodes: 88 (HH = Heil Hitler), 18 (AH = Adolf Hitler), 28 (BH = Blood and Honour). Treten oft in Profilnamen, Trikotnummern, Kennzeichen auf.
  • Rechtsextreme Erzähl-Codes: Bevölkerungsaustausch, Großer Austausch, Remigration — Chiffren der zentralen rechtsextremen Verschwörungserzählung. Wie unser Analyzer solche Begriffe einordnet, zeigen die Demos zu »Remigration« und »Großer Austausch«.
  • Islamfeindliche Codes: Kulturmuslim in negativer Verwendung; Zwangsislamisierung.
  • Frauenfeindliche Codes: Femoid, Stacy/Becky, Beta-Männer — aus Incel-Communities; Gender-Wahn als Containerbegriff.
  • Queerfeindliche Codes: Frühsexualisierung, Genderideologie, Lobby (in entsprechenden Kontexten).

Analyse, nicht Verbreitung: Diese Liste dient dem Erkennen. Wer einen dieser Begriffe in einem Beitrag liest, sollte das nicht als Beweis für Hassrede nehmen — sondern als Anlass, Kontext und Begleitsymbole zu prüfen.

Was ändert KI an Dog Whistles?

KI verschärft das Problem auf der Produktionsseite: Dog Whistles werden zunehmend KI-gestützt und massenhaft generiert, um Moderationssysteme zu umgehen (Rieger & Haim, 2025, S. 40). Zugleich erkennen KI-Moderationssysteme, die auf explizite Hassrede trainiert sind, implizite Formen wie negative Stereotypisierungen und Dog Whistles deutlich schlechter (Macdonald & Vaughan 2023, zit. nach Rieger & Haim, 2025, S. 43).

Sprachmodelle können Inhalte automatisch so umformulieren, dass sie für Filter harmlos erscheinen, für die Ingroup aber dekodierbar bleiben. Damit verschiebt sich das Wettrüsten: Während traditionelle Codes von Menschen entwickelt wurden und nur langsam bekannt werden konnten, ermöglicht KI ihre massenskalierte, adaptive Generierung. Für die Gegenrede heißt das aus meiner Sicht: Die Dokumentation von Verwendungsgeschichten — wer benutzt welchen Code wo, seit wann, mit welchen Begleitsymbolen — wird wichtiger, nicht unwichtiger.

Dog Whistle vs. Euphemismus vs. Slur — die Unterschiede

Die drei Phänomene werden oft verwechselt:

  • Slur: ein offenes Schimpfwort. Klare Diskriminierung, ohne plausible Bestreitbarkeit.
  • Euphemismus: eine beschönigende Ersetzung. Soll etwas Unangenehmes weicher klingen lassen. Beispiel: »Personalanpassung« für Entlassungen.
  • Dog Whistle: ein zweischichtiger Begriff mit harmloser Oberfläche und diskriminierender Tiefe. Soll unauffällig signalisieren.

Die Kurzformel: Euphemismen mildern ab, Dog Whistles camouflieren. Und eine Einordnung nach oben gehört dazu: Der Dog Whistle ist die engere Kategorie innerhalb der codierten Sprache — ein Oberbegriff, der neben gezielten politischen Signalen auch die konnotative Überformung (wie bei mauscheln) und institutionell verankerte Sprachpraktiken umfasst.

Die strategische Wahl zwischen den drei Formen folgt einer simplen Logik: Slurs sind effizient unter Gleichgesinnten, aber riskant in der Öffentlichkeit — sie verlieren ihre Wirkung, wenn der Kontext fehlt. Dog Whistles erlauben den Auftritt in der Öffentlichkeit, ohne die Botschaft an die eigene Klientel zu verlieren — sie gewinnen ihre Wirkung gerade durch die Vieldeutigkeit.

Wie reagiert man auf einen Dog Whistle? Drei Optionen

Drei Reaktionsweisen haben sich in Forschung und Praxis herausgebildet: direkt nachfragen, den Code für das Mitlese-Publikum belegt dekodieren — oder, bei reinen Provokationen, erkennbar gemeinsam schweigen. Welche Option passt, hängt von Setting, Rolle und Gegenüber ab. Allen gemeinsam ist die Grundregel: erst Kontext prüfen, dann reagieren — markieren heißt belegen, nicht unterstellen.

Option 1: Direkt nachfragen

»Was meinen Sie mit Globalisten?« Diese Frage zwingt zur Erklärung — und entlarvt entweder den Code oder zeigt, dass keiner gemeint war. Sie bietet sich besonders in moderierten Settings an (Workshops, Talkshows).

Option 2: Den Code im Kontext markieren

Statt zu eskalieren: kurz erklären, was der Begriff bedeutet, ohne die sprechende Person zu attackieren. »Der Begriff Globalisten trägt in rechten Diskursen seit Jahrzehnten eine antisemitische Bedeutungsebene mit.« Das Mitlese-Publikum bekommt den Code zu sehen, ohne dass die Diskussion in einen Streit über Vorwürfe kippt.

Aber: Dekodieren heißt belegen. Wer einen Code markiert, sollte die Verwendungsgeschichte zeigen können — Screenshots, Glossar-Verweise, Belege dafür, wo und wie der Begriff in der Szene verwendet wird. Sonst kippt die Dekodierung in Unterstellung, und genau das wäre die Überreaktion, die der Gegenrede ihre Glaubwürdigkeit nimmt. Für diese Beweisarbeit dokumentieren wir Verwendungsgeschichten systematisch in unserem Dog-Whistle-Wörterbuch.

Option 3: Nicht reagieren — bewusst schweigen

Manche Dog Whistles sollen Reaktionen provozieren, um die Sprechenden zu Opfern »übersensibler Linker« zu stilisieren. In solchen Fällen kann strategisches Schweigen klüger sein.

Wichtig: Schweigen wirkt nur, wenn es erkennbar absichtsvoll ist und möglichst von der ganzen Gruppe getragen wird — etwa indem das Gespräch demonstrativ beim Thema bleibt und der Beitrag als einziger unbeantwortet stehen bleibt. Unkommentiertes Wegsehen wird dagegen schnell als Zustimmung gelesen.

Counter-Speech zu Dog Whistles in Workshops

Aus der Multiplikator:innen-Arbeit lassen sich drei Empfehlungen destillieren:

  1. Codes lernen, ohne sie zu fetischisieren. Eine Liste ist ein Werkzeug, kein Diktat-Vokabelheft: Ohne Kontextverstehen wird aus Code-Erkennung Verdachts-Suche.
  2. Geschichte mitgeben. Wer weiß, woher schachern kommt, kann angemessen reagieren — auch ohne sofort auf »antisemitisch« zu eskalieren.
  3. Eigene Sprache prüfen. Auch wohlmeinende Sprache übernimmt manchmal Codes unbewusst. Hier hilft Steinkes Verweigerung der Codierung: Alternativen verwenden — kungeln statt mauscheln, Familie statt Mischpoke. Selbstreflexion ist Teil der Arbeit.

Wenn Sie tiefer einsteigen wollen

Wir behandeln Dog Whistles und kodierte Hassrede ausführlich in Workshops mit Schulen, Verwaltungen und Kirchengemeinden. Für die praktische Anwendung ist ParoKI ein KI-gestütztes Übungs-Tool, das auch mit Dog-Whistle-Szenarien arbeitet. Die Kernbotschaft nehmen Sie im Zweifel auch ohne Workshop mit: Dekodieren heißt belegen — wer Codes markiert, sollte ihre Verwendungsgeschichte zeigen können.

Verwandt: unsere Beiträge zur Schweigespirale und zu Counter-Speech mit Humor.

Häufige Fragen zu Dog Whistles

Was unterscheidet einen Dog Whistle von einem Euphemismus?

Euphemismen mildern ab, Dog Whistles camouflieren. Wer einen Euphemismus verwendet (»Personalanpassung« statt Entlassung), will etwas Unangenehmes für alle weicher klingen lassen — die Botschaft bleibt dieselbe. Wer einen Dog Whistle verwendet, will eine Botschaft vor einem Teil des Publikums verbergen: Die Mehrheit hört nur die harmlose Oberfläche, die eingeweihte Ingroup die codierte Tiefenbotschaft. Slurs sind der dritte Fall: offen diskriminierende Schimpfwörter ohne jede Bestreitbarkeit.

Ist jede Verwendung von Wörtern wie mauscheln antisemitisch?

Nein. Wörter wie mauscheln oder schachern sind sprachhistorisch antisemitisch überformt, können aber in vielen Kontexten ohne antisemitische Konnotation vorkommen — schachern in einem Wirtschaftsbericht ist selten ein Code. Entscheidend ist der Kontext: Wer spricht zu wem, in welcher Diskursgemeinschaft, mit welchen Begleitsymbolen. Wer die Herkunft kennt, kann allerdings bewusst Alternativen wählen — kungeln statt mauscheln, Familie statt Mischpoke. Das ist die implizite Handlungsempfehlung von Ronen Steinkes Streitschrift: die Codierung verweigern.

Wie erkenne ich einen Dog Whistle?

An drei Indizien: Kontext, Begleitsymbole und Verwendungsgeschichte. Verdächtig ist selten das einzelne Wort, sondern das Muster — wer den Begriff verwendet, in welcher Diskursgemeinschaft, neben welchen Symbolen, Memes oder Zahlencodes. Wer einen Verdacht prüfen will, vergleicht die konkrete Verwendung mit dokumentierten Belegen aus der Szene (Foren, Kanäle, Glossare). Ein einzelnes belastetes Wort ohne solche Begleitsignale ist kein Beweis, sondern ein Prüfanlass.

Wie reagiere ich auf einen Dog Whistle?

Drei Optionen: Erstens nachfragen (»Was meinen Sie mit Globalisten?«) — das zwingt zur Erklärung und bietet sich besonders in moderierten Settings an. Zweitens den Code für das Mitlese-Publikum markieren und dabei belegen, etwa mit der dokumentierten Verwendungsgeschichte des Begriffs — sonst kippt die Dekodierung in Unterstellung. Drittens bewusst schweigen, wenn der Code nur provozieren soll — aber nur erkennbar absichtsvoll und möglichst gemeinsam, denn unmarkiertes Schweigen wird als Zustimmung gelesen.

Literatur

Rieger, D., & Haim, M. (2025). Zwischen Brandherd und Feuerlöscher: Künstliche Intelligenz in digitalen Debatten und demokratischen Diskursen. In Institut für Demokratie und Zivilgesellschaft (Hrsg.), Wissen schafft Demokratie. Schwerpunkt Demokratiegefährdung online (Bd. 18, S. 36–51). Jena: IDZ. https://www.idz-jena.de/fileadmin/user_upload/PDFs_WsD18/IDZ_WsD-18_WEB.pdf

Saul, J. (2018). Dogwhistles, political manipulation, and philosophy of language. In D. Fogal, D. W. Harris & M. Moss (Hrsg.), New work on speech acts (S. 360–383). Oxford University Press.

Steinke, R. (2022). Antisemitismus in der Sprache: Warum es auf die Wortwahl ankommt. Berlin: Duden (Bibliographisches Institut).

Wodak, R. (2015). The politics of fear: What right-wing populist discourses mean. SAGE.

Zollner, S. (2024). Counterspeech Practices in Digital Discourse – An Interactional Approach. In S. Ullmann & M. Tomalin (Hrsg.), Counterspeech. Multidisciplinary Perspectives on Countering Dangerous Speech (S. 17–49). London: Routledge. https://doi.org/10.4324/9781003377078-3

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